08
Feb
2010

Stadtverkehr Hildesheim bereitet sich auf Streik vor

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Beim Stadtverkehr Hildesheim (SVHI) wird sich darauf vorbereitet, dass am 8. Februar gestreikt wird. Hintergrund des Streikes sind die Tarifauseinandersetzungen im Öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen (TVöD) in Potsdam.

Beim SVHI werden Notfallfahrpläne erarbeitet, die vorsehen, dass trotz des Streikes die Linien 101-104 voraussichtlich im Halbstundentakt ganztägig am Montag bedient werden. Sollten zusätzliche Fahrer zur Verfügung stehen, wird zunächst die Linie 104 (Itzum-Bockfeld) im Viertelstundentakt bedient. Die Linie, die dann im Viertelstundentakt folgen würde, sofern ausreichend Busfahrer zur Verfügung stehen, ist die Linie 101 (Drispenstedt-Himmelsthür).

Es ist zurzeit noch vollkommen offen, ob zusätzliche Wagen im Schulverkehr eingesetzt werden können.

Die Notfall-Fahrpläne sind in Kürze jeweils aktuell im Internet unter www.svhi-hildesheim.de abrufbar. Aufgrund des Streikes sind allerdings jederzeit Veränderungen möglich, die dann entsprechend veröffentlicht werden. Die Info-Telefonnummer des SVHI, 66666, ist während des gesamten Wochenendes, außer Sonntagmorgen in der Zeit von 2 bis 5 Uhr, zu erreichen und steht am Montagmorgen für Rückfragen ab 4 Uhr zur Verfügung.

Der Regionalverkehr Hildesheim (RVHI) ist nicht von der Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst betroffen, da er einen anderen Tarifvertrag anwendet, so dass der Regionalverkehr voraus-sichtlich ohne Einschränkungen gewährleistet werden kann. Die Realisierung von Notfall-Fahrplänen für den SVHI erscheint möglich, weil eben nicht alle Fahrer der beiden Unternehmen durch die aktuellen Tarifauseinandersetzungen betroffen sind.

„Wir bedauern die Unannehmlichkeiten, die unseren Fahrgästen aufgrund des Streikes entstehen können", so Kai Henning Schmidt, der zweite Geschäftsführer des SVHI. Er ergänzt: „Gerade in Anbetracht der wetterbedingten Ausfälle dieser Woche ist uns bewusst, was wir unseren Fahrgästen damit zumuten."

Foto: Archiv S.Nowatschin