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06
Jul
2010

Evakuierung der Innenstadt: Warum am 11. Juli?

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-Beunruhigte Bürger drängen zu Recht auf eine Beendigung der derzeitigen Situation!

-Die Anlieger der Kreuzstraße, aber auch zahlreiche Bürger im weiteren Umfeld erwarten von der Stadt ein möglichst zügiges Handeln im Zusammenhang mit der „Fundsache“, damit die eigentlichen Bauarbeiten in der Kreuzstraße und im Bohlweg umgehend fortgeführt werden können.

-Der Sonntag ist der Tag, an dem die Belegungszahlen der Krankenhäuser am niedrigsten sind. Deshalb ist er für die Evakuierung (des St.
Bernwardkrankenhauses) bzw. die interne Umorganisation mit Patientenverlegungen (des Klinikums) am ehesten geeignet.

-Auch die Evakuierung der Alten-und Pflegeheime ist an einem Sonntag am Besten zu organisieren und zu realisieren.

-Nur der Sonntag kommt für eine Evakuierung in Frage, weil an diesem Tag die zahlreichen Arbeitsstätten und die Geschäfte in der Innenstadt geschlossen sind.

-Frühere Evakuierungstermine, wie die angedachten Sonntage 27. Juni und 4. Juli, waren aufgrund der notwendigen, umfangreichen
Vorbereitungsmaßnahmen und der Vielzahl der zu beteiligenden Einrichtungen wie Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr, Polizei,
Kampfmittelbeseitigungsdienst und Verwaltungsstab, und Hilfsorganisationen wie DRK, JUH, MHD und THW, nicht realisierbar.

-Ein späterer Evakuierungstermin hätte eine erhebliche Verzögerung der Baumaßnahmen in der Kreuzstraße und im Bohlweg zur Folge. So wäre die
Bohranlage für die Fernwärmeleitung erst wieder in einigen Wochen verfügbar und die anschließenden Straßenbaumaßnahmen würden sich bis in den Dezember 2010 hinein erstrecken.

-Der Beginn der unverzüglich zu erfolgenden Evakuierung am 11. Juli wurde auf den frühen Morgen (ab 8.00 Uhr) gelegt, um ein rechtzeitiges Ende der Maßnahme zu erreichen, damit – wie schon gesagt – jeder interessierte Bürger am Public-Viewing teilnehmen oder das Endspiel im „Kneipenviertel“ oder zuhause verfolgen kann.

-Je schneller evakuiert ist, desto eher kann jeder in seine Wohnung zurückkehren!

Oberbürgermeister Kurt Machens ist optimistisch: „Wir vertrauen auf unsere Hildesheimerinnen und Hildesheimer, die können das. Wir sind früher fertig, wenn alle mitmachen!“

Quelle: ST-HI

 
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