Aus dem Rathaus-Giebel spielt ab heute die Vuvuzela
Hildesheim. Die Geschichte der Fußballweltmeisterschaft muss vielleicht umgeschrieben werden: Ein findiger Hildesheimer hat bemerkt, dass die vor wenigen Jahren erfundenen trötenden Vuvuzelas, mit denen afrikanische Fans ihrer Freude übers Tore schießen Ausdruck verleihen, in Hildesheim schon lang vertraut sind: Kommt doch jeweils mittags am Rathaus eine Figur zum Vorschein, die offenkundig eine solche Vuvuzela bläst. Hildesheim Marketing und die Feuerwehr Hildesheim haben die Tatsache aufgegriffen: Die einen haben einen originalen Vuvuzela-Ton eingespielt, der nun jeweils um 12 Uhr mittags die Hildesheimer erschüttert, die anderen haben den Hildesheimer Rathaustrompeter in den Farben der
Deutschen Fußballnationalmannschaft geschmückt…
Die Idee, die Melodie des Trompeters vorübergehend auszutauschen und an das aktuelle Zeitgeschehen anzupassen, kam von Round-Tabler Felix Hahne. Hildesheim Marketing, für die Bewirtschaftung der Installation im Rathaus zuständig, griff die Idee gerne auf und spielte das Vuvuzela-Getröte mit Erlaubnis des Hildesheimer Oberbürgermeisters Kurt Machens als MP3-Datei ein. Übrigens: Die Vuvuzela geblasen hat Marketing-Chef Lothar Meyer-Mertel selbst.
Das Signal soll übrigens unabhängig vom Ergebnis der weiteren Spiele für die Deutsche Mannschaft bis zum Ende der Weltmeisterschaft erklingen. Es wird zu prüfen sein, ob im Falle eines Ausscheidens der deutschen Mannschaft die Dekoration in Nationalfarben entfernt wird. Spätestens nach der Fußball-WM wird dann wieder die bekannte und harmonischer klingende Melodie zu hören sein, die vom Solo-Trompeter der TfN-Philharmonie (Theater für Niedersachsen), Joachim Hartz, eingespielt wurde.
Quelle: HI-MA








