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Ludwig Börne
Ludwig Börne: „Das größte häusliche Unglück, das einem Mann begegnen kann, ist, wenn seine Frau einmal gegen ihn Recht hat, nachdem er es ihr abgestritten. Dieses einzige kleine Recht dient ihr wie ein Fläschchen Rosenöl; damit macht sie zwanzig Jahre all ihr Geräte und Gerede wohlriechend.“
von zitate-online.de
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18
Jun
2010

Volles Haus am 7. Kita-Bildungstag

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Das Jugendamt der Stadt Hildesheim hat das Personal der städtischen Kitas und zahlreiche Gäste zum siebten Mal zu einem Kita-Bildungstag im Rathaus eingeladen. Mit 160 Personen war der große Sitzungssaal bis auf den letzten Platz gefüllt. Motto des Tages war „Total normal – Auffälligkeiten in der kindlichen Entwicklung“.


Oberbürgermeister Kurt Machens freute sich über die große Resonanz und stellte in seiner Begrüßungsrede fest: „Erziehung, Bildung und Betreuung ist längst nicht mehr eine ausschließliche familiäre Angelegenheit. Kinder werden über lange Strecken des Tages in Kindertagesstätten betreut.“ Damit liegt für ihn das Offensichtliche auf der Hand: Je besser unsere Erzieherinnen und Erzieher fortgebildet sind, desto eher können Sie diesen gesellschaftliche Anspruch an Bildung und Erziehung gerecht werden. Nicht nur das führte Machens aus: „ Die Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind noch viel mehr gefragt und gefordert, wenn es darum geht, Entwicklungsauffälligkeiten möglichst früh wahrzunehmen um präventiv pädagogisch handeln zu können. Bildungstage wie dieser, tragen dazu bei, dass sich Theorie und Praxis, Forschung und Arbeitsalltag
begegnen und Erkenntnisse und Erfahrungen ausgetauscht werden.“ Der vollbesetzte Rathaussaal folgte konzentriert dem Vortrag von Prof. Dr. Martin Korte von der TU Braunschweig. Korte hat im Bereich Hirnforschung in der Neurobiologie Akzente gesetzt und ist derzeit Gast in zahlreichen Talkshows und Gesprächsrunden im Fernsehen. Er entführte das Publikum mit Leichtigkeit in die Details und Erkenntnisse der Gehirnentwicklung. Seine Kernaussagen hatten direkten Praxisbezug, so erläuterte er, dass Kinder nicht strukturiert lernen können, da sich ihre Gehirnareale unterschiedlich und nicht zeitgleich entwickeln. Es geht also immer auch um eine individuelle und ganzheitliche Förderung des Kindes, denn:“ unser Gehirn ist ein soziales Gehirn und wir speichern immer den gesamten Kontext ab“, so Korte

Im zweiten Vortrag folgten die Gäste den Ausführungen von Frau Prof. Dr. Mähler zum Thema Chancen und Risiken hochbegabter Kinder und sahen hier die Aussagen von Korte bestätigt: Gerade bei hochbegabten Kindern kann man unter vielen anderen relevanten Faktoren vor allem eins beobachten: Die Kinder durchlaufen meist eine asynchrone Entwicklung im körperlich, kognitiven und emotionalen Bereich. Frühzeitig können der Wortschatz, Konzentration und Merkfähigkeit oder eine hochentwickelte Neugierde auf eine Hochbegabung hindeuten. „Schulleistungen jedoch“, so Mähler sind längst kein Indikator für eine Hochbegabung.“

Nach der Mittagspause haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in acht verschiedenen Workshops noch einmal mit speziellen Themen zu Auffälligkeiten der kindlichen Entwicklung befasst. Die Themenpalette ging von Legasthenie bis zu Scheidungskindern. „Ein rundum gelungener Tag – wie aus einem Block gegossen.“ resümierte eine Kitaleitung am Ende des Fortbildungstages.

Quelle: ST-HI

 
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