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04
Mar
2010

Erste „Eiszeit“in der Hildesheimer Innenstadt war ein voller Erfolg

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Die Besucherzahlen der „Eiszeit“unterteilen sich in 2.343 Erwachsene, 8.175 Kinder und rund 1.000 Eisstockschießer. Die Zahlen verdeutlichen, dass insbesondere das junge Publikum das Angebot nutzte. Die Vormittagstermine für die Schulen waren schon nach kurzer Zeit ausgebucht. Insgesamt hatten sich fast 50 Schulklassen für den etwas anderen Sportunterricht angemeldet. Etwas schleppender verliefen anfangs die Reservierungen für das Eisstockschießen, doch auch hier stieg die Nachfrage rapide an, so dass bis auf wenige Sonntage alle Termine belegt waren. Ebenso groß war das Interesse am Sparkassen-Cup, dessen Teilnehmerzahl auf 50 Teams begrenzt war. Sieger des Sparkassen-Cup und somit erster Stadtmeister im Eisstockschießen wurde das Team „emimo“. Der Name „emimo“ist übrigens eine Abkürzung für den Termin, an dem sich die Gruppe regelmäßig trifft: am ersten Mittwoch im Monat. Sowohl der Sparkassen-Cup als auch der Lotto-Eisfußball-Cup kamen bei allen Beteiligten und Zuschauern gut an.

Die Stimmung auf der Eisfläche und rund um die Eisbahn war stets gut. Bis auf wenige Stürze, die glücklicherweise alle glimpflich ausgingen, verlief die Hildesheimer „Eiszeit“ ohne größere Zwischenfälle. Auch auf Seiten der Anwohner gab es keinerlei Beschwerden, zumal der Veranstalter
vielseitige Maßnahmen getroffen hatte, die einen störungsfreien Ablauf gewährleisteten.

Die kalten Außentemperaturen passten sich zwar der Hildesheimer „Eiszeit“an, doch kosteten die extremen Minusgrade der Gastronomie auch Umsätze. Zudem verursachten die starken Schneefälle einen nicht unerheblichen Mehraufwand, da zusätzlich zum verschmutzten Eisabrieb Schneemassen abgeschoben und abtransportiert werden mussten. Den Schlittschuhverleih nutzten insbesondere die jungen „Eiszeit“-Besucher gerne und viel, so dass beim Erlebnis-Zoo Hannover einige große Schlittschuhe gegen kleinere getauscht werden mussten. Die Umrüstung der Eisbahn von Schlittschuhlaufen auf Eisstockschießen kostete aufgrund der guten Resonanz etwas mehr Zeit als geplant. Bei einer Wiederholung der Hildesheimer „Eiszeit“könnte eine separate Bahn hier Abhilfe schaffen.

Ob es eine Wiederauflage der „Eiszeit“geben wird, ist noch ungewiss. „Wenn die Bürgerinnen und Bürger eine Wiederholung wünschen und sich erneut Sponsoren und Partner finden, die die Veranstaltung unterstützen, ist das sicherlich denkbar“, so Boris Böcker, Leiter des Bereichs
Citymanagement & Event von Hildesheim Marketing. Für den Fall einer Wiederholung werde man sich auch überlegen, ob eine größere Eisfläche denkbar sei. Danken möchte Boris Böcker vor allem denjenigen, die dazu beigetragen haben, dass die Hildesheimer „Eiszeit“überhaupt erst umgesetzt werden konnte.


Sponsoren und Partner der „Eiszeit“

Die „Eiszeit“konnte nur mit der Unterstützung von zahlreichen Sponsoren und Partnern umgesetzt werden. So zählten neben der Sparkasse Hildesheim und der EVI Energieversorgung Hildesheim GmbH & Co. KG als Hauptsponsoren die Gemeinnützige Baugesellschaft zu Hildesheim AG (gbg), die Harzwasserwerke GmbH und die Hildesheimer Allgemeine Zeitung zu den unterstützenden Partnern. Die Sportwelt Hildesheim GmbH kümmerte sich unter anderem um die Betreuung der Eisbahn und den Schlittschuhverleih. Veranstalter der „Eiszeit“ war Hildesheim Marketing.

 
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